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	<title>Kommentare fuer freien info</title>
	<link>http://freie.djv-online.de</link>
	<description>Rund um den freien Journalismus</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 23:22:57 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu suite101 -  zwischen Umsatzpauschale und Klickbetrug von Volker Everts</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-425</link>
		<author>Volker Everts</author>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 16:01:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-425</guid>
					<description>Ich bin durch Zufall auf suite 101 und in der Folge auch auf dieses Blog gesto&#223;en, und ich muss sagen, die Darstellung seitens des DJV ist ja noch eher zur&#252;ckhaltend. Da fallen mir beim Durchlesen des Autorenvertrages gleich mehrere Sachen unangenehm auf, auf die hier nur kurz oder gar nicht eingegangen wurde.

1. Suite 101 erh&#228;lt nicht nur das Recht f&#252;r die exklusive Ver&#246;ffentlichung im Internet f&#252;r ein Jahr, sonder darf die Inhalte auch danach unbefristet (allerdings nicht exklusiv) weiter ver&#246;ffentlichen, und zwar im Internet und in "anderen elektronischen Medien". Diese anderen elektronischen Medien k&#246;nnen zum Beispiel CD-ROMs sein, oder Datenbanken jeder Art. F&#252;r derartige Zweitnutzungen ist allerdings KEIN Honorar vorgesehen.

2. Nicht nur kann Suite 101 die Texte selbst auf CD-ROM brennen bzw. in Datenbanken o.&#228;. einspeisen, sondern Suite 101 kann alle Texte auch an andere Web-Seiten und an beliebige andere selektronische Medien lizensieren. Mit anderen Worten: Suite 101 kann alle Texte gegen gutes Geld weiterlizensieren, der Autor sieht davon keinen Cent.

3. So nebenbei stimmt man auch zu, dass pers&#246;nlichen Daten (Autoren-Info, Foto) kostenlos von Suite 101 "f&#252;r Marketing-Zwecke" benutzt werden d&#252;rfen, und zwar in "allen Medien", ohne den Autoren fragen zu m&#252;ssen. Also stellen wir uns das mal vor: Suite 101 kann eine weltweite Werbekampagne starten mit dem Gesicht und dem pers&#246;nlichen Profil eines Autoren. Das l&#228;uft im Fernsehen und in der Anzeigenwerbung in Zeitschriften, &#252;berall ist das Bild des Autoren zu sehen, und er bekommt daf&#252;r exakt... jawohl, 0,00 Euro Honorar.

4. Die Vertragsk&#252;ndigung ist f&#252;r beide Seiten fristlos per E-Mail m&#246;glich. Dar&#252;ber bin ich jetzt echt gestolpert, ich h&#228;tte angesichts des &#252;brigen Vertragstextes hier erwartet, dass Suite 101 fristlos durch unbest&#228;tigte Mail k&#252;ndigen kann, der Autor jedoch nur pers&#246;nlich in Vancouver, Kanada, bei der dortigen Gesch&#228;ftsstelle. Einen Haken hat die K&#252;ndigung aber: Als Folge der K&#252;ndigung beh&#228;lt Suite 101 f&#252;r ewig das Recht, die Artikel weiter ver&#246;ffentlicht zu lassen. Hier w&#228;re es sch&#246;n gewesen, wenn auch die weitere Honorierung der Beitr&#228;ge geregelt w&#228;re, aber davon findet sich kein Wort im Vertrag.

5. Die geforderte "Mindestleistung" von 10 Artikel in 3 Monaten ist zwar nicht weltbewegend, aber dennoch an sich schon eine Frechheit.

6. Jetzt geht's ums Geld. Im Vertrag hei&#223;t es: "Diese (Tantiemen) ergeben sich aus einem, auf dem Ermessen von Suite101 und seinen Werbepartnern beruhenden, Anteil der Werbeums&#228;tze jener Unterseiten der Webseite, auf denen Inhalte des Autoren vollst&#228;ndig erscheinen." Also, es gibt keine nachvollziehbare Formel, keine Zusage, was gezahlt wird, es geht nach "Ermessen". Also, liebe Leute bei Suite 101, so kann ich auch ein Gewerbe aufziehen: Ich stelle Leute ein und gebe Ihnen einen Arbeitsvertrag wo drin steht, dass der Arbeitgeber alles darf, der Arbeitnehmer nichts, und als Bezahlung erh&#228;lt er ein variables Monatsgehalt "im Ermessen der Firmenleitung", nat&#252;rlich ohne Garantie.

7. Aber es geht ja noch weiter. Klickbetrug wollen wir alle nicht, wir sind ja ehrliche Menschen. Allerdings: "Sofern Suite101 nach eigenem Ermessen feststellt..." - Also das l&#228;sst aufhorchen. Das hei&#223;t nichts anderes, als das Suite 101 einfach behaupten kann, dass Klickbetrug vorliegt, und schon k&#246;nnen die Tantiemnen des Autoren komplett gekappt werden (die Texte bleiben aber im Netz). Also, der Autor hat keine Rechte, Suite 101 hat alle Rechte.... auch das Recht der Willk&#252;r und das Recht, Texte ohne Bezahlung zu ver&#246;ffentlichen.

8. Richtig aus dem Tollhaus ist dann Absatz 6: "Der Autor stellt hiermit Suite101, seine Angestellten und Mitarbeiter, Vertreter und Werbepartner von jeglichen Anspr&#252;chen frei, die im Zusammenhang mit den vom/von Autor an Suite101 &#252;bermittelten
Artikeln und Inhalten geltend gemacht werden " - Ich wei&#223; nicht, ob das allen Leuten klar ist, die so einen Vertrag abklicken, aber auch gut Deutsch hei&#223;t das nach meinem Verst&#228;ndnis: Irgend ein Irrer verklagt Suite 101 wegen eines Artikels. Alle Anschuldigungen sind v&#246;llig aus der Luft gegriffen. Suite 101 hat aber das Recht, von allen damit verbundenen Kosten durch den Aitoren freigestellt zu werden. Wahlweise kann Suite 101 also verlangen, dass der Autor auf eigene Kosten einen Prozess gehen den Kl&#228;ger f&#252;hrt, bzw. der Autor muss die Kosten der Rechtsverteidigung durch Suite 101 &#252;bernehmen, auch wenn deren Anw&#228;lte sich z.B. aus Interessenskonfilt nicht besonders schlau verhalten sollten. Richtige Verlage besch&#228;ftigen aus genau diesem Grunde gro&#223;e Redaktionen, die mit ihrem Sachverstand daf&#252;r sorgen, dass m&#246;glichst keine juristisch bedenklichen Sachverhalte erscheinen. Hier spart man sich die Redaktion und w&#228;lzt die Kosten im Schadensfall einfach auf den Autor ab.

Nebenbei bemerkt: Kann es sein, dass der DJV auf diesen Punkt nur deshalb nicht kommt bei der Aufz&#228;hlung der schlimmsten Vertragsinhalte, weil das auch bei bislang seri&#246;sen Verlagen immer mehr um sich greift? Ich bin selbst vor einigen Jahren vom Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines Schweizer Buchverlages unfl&#228;tig am Telefon beschimpft worden. Grund: Ich wollte eine entsprechende Vertragsklausel ("... stellt den Verlag von allen Forderungen Dritter, berechtigt oder unberechtigt, frei.... Gerichtsstand Z&#252;rich f&#252;r alle solche Auseinandersetzungen Z&#252;rich.. Verlag hat das Recht, eigene Anw&#228;lt zu bestellen, der Autor tr&#228;gt daf&#252;r alle Kosten...") nicht unterschreiben.

Also, wenn ich je in meinem Leben einen Knebel-Vertrag gelesen habe, dann den von Suite 101. Fr&#252;her gab es ja mal solche Sachen wie den Mustervertrag des B&#246;rsenvereins des Deutschen Buchhandels... das waren solche Sachen noch halbwegs fair geregelt. Inzwischen ist, Dank der tollen sozialen Vorarbeit der ehemaligen Regierung, auch hier Wildwest und das Recht des St&#228;rkeren das Einzige, was gilt.

Allerdings bin ich sicher, es kommen auch wieder andere Zeiten, denn Wildwest und Zocker-Casinos als Grundlage einer Volkswirtschaft, dass kann es soch irgendwie nicht sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin durch Zufall auf suite 101 und in der Folge auch auf dieses Blog gesto&#223;en, und ich muss sagen, die Darstellung seitens des DJV ist ja noch eher zur&#252;ckhaltend. Da fallen mir beim Durchlesen des Autorenvertrages gleich mehrere Sachen unangenehm auf, auf die hier nur kurz oder gar nicht eingegangen wurde.</p>
<p>1. Suite 101 erh&#228;lt nicht nur das Recht f&#252;r die exklusive Ver&#246;ffentlichung im Internet f&#252;r ein Jahr, sonder darf die Inhalte auch danach unbefristet (allerdings nicht exklusiv) weiter ver&#246;ffentlichen, und zwar im Internet und in &#8220;anderen elektronischen Medien&#8221;. Diese anderen elektronischen Medien k&#246;nnen zum Beispiel CD-ROMs sein, oder Datenbanken jeder Art. F&#252;r derartige Zweitnutzungen ist allerdings KEIN Honorar vorgesehen.</p>
<p>2. Nicht nur kann Suite 101 die Texte selbst auf CD-ROM brennen bzw. in Datenbanken o.&#228;. einspeisen, sondern Suite 101 kann alle Texte auch an andere Web-Seiten und an beliebige andere selektronische Medien lizensieren. Mit anderen Worten: Suite 101 kann alle Texte gegen gutes Geld weiterlizensieren, der Autor sieht davon keinen Cent.</p>
<p>3. So nebenbei stimmt man auch zu, dass pers&#246;nlichen Daten (Autoren-Info, Foto) kostenlos von Suite 101 &#8220;f&#252;r Marketing-Zwecke&#8221; benutzt werden d&#252;rfen, und zwar in &#8220;allen Medien&#8221;, ohne den Autoren fragen zu m&#252;ssen. Also stellen wir uns das mal vor: Suite 101 kann eine weltweite Werbekampagne starten mit dem Gesicht und dem pers&#246;nlichen Profil eines Autoren. Das l&#228;uft im Fernsehen und in der Anzeigenwerbung in Zeitschriften, &#252;berall ist das Bild des Autoren zu sehen, und er bekommt daf&#252;r exakt&#8230; jawohl, 0,00 Euro Honorar.</p>
<p>4. Die Vertragsk&#252;ndigung ist f&#252;r beide Seiten fristlos per E-Mail m&#246;glich. Dar&#252;ber bin ich jetzt echt gestolpert, ich h&#228;tte angesichts des &#252;brigen Vertragstextes hier erwartet, dass Suite 101 fristlos durch unbest&#228;tigte Mail k&#252;ndigen kann, der Autor jedoch nur pers&#246;nlich in Vancouver, Kanada, bei der dortigen Gesch&#228;ftsstelle. Einen Haken hat die K&#252;ndigung aber: Als Folge der K&#252;ndigung beh&#228;lt Suite 101 f&#252;r ewig das Recht, die Artikel weiter ver&#246;ffentlicht zu lassen. Hier w&#228;re es sch&#246;n gewesen, wenn auch die weitere Honorierung der Beitr&#228;ge geregelt w&#228;re, aber davon findet sich kein Wort im Vertrag.</p>
<p>5. Die geforderte &#8220;Mindestleistung&#8221; von 10 Artikel in 3 Monaten ist zwar nicht weltbewegend, aber dennoch an sich schon eine Frechheit.</p>
<p>6. Jetzt geht&#8217;s ums Geld. Im Vertrag hei&#223;t es: &#8220;Diese (Tantiemen) ergeben sich aus einem, auf dem Ermessen von Suite101 und seinen Werbepartnern beruhenden, Anteil der Werbeums&#228;tze jener Unterseiten der Webseite, auf denen Inhalte des Autoren vollst&#228;ndig erscheinen.&#8221; Also, es gibt keine nachvollziehbare Formel, keine Zusage, was gezahlt wird, es geht nach &#8220;Ermessen&#8221;. Also, liebe Leute bei Suite 101, so kann ich auch ein Gewerbe aufziehen: Ich stelle Leute ein und gebe Ihnen einen Arbeitsvertrag wo drin steht, dass der Arbeitgeber alles darf, der Arbeitnehmer nichts, und als Bezahlung erh&#228;lt er ein variables Monatsgehalt &#8220;im Ermessen der Firmenleitung&#8221;, nat&#252;rlich ohne Garantie.</p>
<p>7. Aber es geht ja noch weiter. Klickbetrug wollen wir alle nicht, wir sind ja ehrliche Menschen. Allerdings: &#8220;Sofern Suite101 nach eigenem Ermessen feststellt&#8230;&#8221; - Also das l&#228;sst aufhorchen. Das hei&#223;t nichts anderes, als das Suite 101 einfach behaupten kann, dass Klickbetrug vorliegt, und schon k&#246;nnen die Tantiemnen des Autoren komplett gekappt werden (die Texte bleiben aber im Netz). Also, der Autor hat keine Rechte, Suite 101 hat alle Rechte&#8230;. auch das Recht der Willk&#252;r und das Recht, Texte ohne Bezahlung zu ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>8. Richtig aus dem Tollhaus ist dann Absatz 6: &#8220;Der Autor stellt hiermit Suite101, seine Angestellten und Mitarbeiter, Vertreter und Werbepartner von jeglichen Anspr&#252;chen frei, die im Zusammenhang mit den vom/von Autor an Suite101 &#252;bermittelten<br />
Artikeln und Inhalten geltend gemacht werden &#8221; - Ich wei&#223; nicht, ob das allen Leuten klar ist, die so einen Vertrag abklicken, aber auch gut Deutsch hei&#223;t das nach meinem Verst&#228;ndnis: Irgend ein Irrer verklagt Suite 101 wegen eines Artikels. Alle Anschuldigungen sind v&#246;llig aus der Luft gegriffen. Suite 101 hat aber das Recht, von allen damit verbundenen Kosten durch den Aitoren freigestellt zu werden. Wahlweise kann Suite 101 also verlangen, dass der Autor auf eigene Kosten einen Prozess gehen den Kl&#228;ger f&#252;hrt, bzw. der Autor muss die Kosten der Rechtsverteidigung durch Suite 101 &#252;bernehmen, auch wenn deren Anw&#228;lte sich z.B. aus Interessenskonfilt nicht besonders schlau verhalten sollten. Richtige Verlage besch&#228;ftigen aus genau diesem Grunde gro&#223;e Redaktionen, die mit ihrem Sachverstand daf&#252;r sorgen, dass m&#246;glichst keine juristisch bedenklichen Sachverhalte erscheinen. Hier spart man sich die Redaktion und w&#228;lzt die Kosten im Schadensfall einfach auf den Autor ab.</p>
<p>Nebenbei bemerkt: Kann es sein, dass der DJV auf diesen Punkt nur deshalb nicht kommt bei der Aufz&#228;hlung der schlimmsten Vertragsinhalte, weil das auch bei bislang seri&#246;sen Verlagen immer mehr um sich greift? Ich bin selbst vor einigen Jahren vom Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines Schweizer Buchverlages unfl&#228;tig am Telefon beschimpft worden. Grund: Ich wollte eine entsprechende Vertragsklausel (&#8221;&#8230; stellt den Verlag von allen Forderungen Dritter, berechtigt oder unberechtigt, frei&#8230;. Gerichtsstand Z&#252;rich f&#252;r alle solche Auseinandersetzungen Z&#252;rich.. Verlag hat das Recht, eigene Anw&#228;lt zu bestellen, der Autor tr&#228;gt daf&#252;r alle Kosten&#8230;&#8221;) nicht unterschreiben.</p>
<p>Also, wenn ich je in meinem Leben einen Knebel-Vertrag gelesen habe, dann den von Suite 101. Fr&#252;her gab es ja mal solche Sachen wie den Mustervertrag des B&#246;rsenvereins des Deutschen Buchhandels&#8230; das waren solche Sachen noch halbwegs fair geregelt. Inzwischen ist, Dank der tollen sozialen Vorarbeit der ehemaligen Regierung, auch hier Wildwest und das Recht des St&#228;rkeren das Einzige, was gilt.</p>
<p>Allerdings bin ich sicher, es kommen auch wieder andere Zeiten, denn Wildwest und Zocker-Casinos als Grundlage einer Volkswirtschaft, dass kann es soch irgendwie nicht sein.</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu suite101 -  zwischen Umsatzpauschale und Klickbetrug von Hermann Josef Scholten</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-424</link>
		<author>Hermann Josef Scholten</author>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 11:10:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-424</guid>
					<description>Hallo Ihr Lieben!!!!!

Geld, Geld, Geld, hahahahaha. Wenn ich Geld verdienen wollte w&#228;re ich Banker geworden. Geld hab ich bei Geo, stern, Merian, DuMont, Kosmos,
playboy, Waz, u.s.w. auch nicht im &#220;berma&#223; verdient. Wir kleinen Wichte wissen wie es hinter den Kulissen aussieht, beim Spiel ums Geld ist weder bei der DJV IG Medien noch bei burda suite 101 anders.  Aber solange es Spa&#223; macht, finde ich es gut jedem eine Plattform zu bieten. Ich mach nun 30 Jahre Journalismus und will mir keine Gedanken machen Gummib&#228;rchen an den Mann zu bringen oder ber&#252;hmt zu werden wie Werner H&#246;fer, der f&#252;rs liebe Geld auch Mitarbeiter der NS-Propaganda-Zeitung Das Reich wurde. Sein Text &#252;ber die Ermordnung von Pianist Karlrobert Kreiten, mag man mit auf den Weg geben. 

„Wie unnachsichtig jedoch mit einem K&#252;nstler verfahren wird, der statt Glauben Zweifel, statt Zuversicht Verleumdung und statt Haltung Verzweiflung stiftet, ging aus einer Meldung der letzten Tage hervor, die von der strengen Bestrafung eines ehrvergessenen K&#252;nstlers berichtete. Es d&#252;rfte heute niemand Verst&#228;ndnis daf&#252;r haben, wenn einem K&#252;nstler, der fehlte, eher verziehen w&#252;rde als dem letzten gestrauchelten Volksgenossen. Das Volk fordert vielmehr, da&#223; gerade der K&#252;nstler mit seiner verfeinerten Sensibilit&#228;t und seiner weithin wirkenden Autorit&#228;t so ehrlich und tapfer seine Pflicht tut, wie jeder seiner unbekannten Kameraden aus anderen Gebieten der Arbeit. Denn gerade Prominenz verpflichtet!“   (Werner H&#246;fer 20.9.1943)

Also Sportsfreunde, wer schreibt der bleibt, Geld stinkt immer und die Wahrheit ist f&#252;r jeden eine andere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ihr Lieben!!!!!</p>
<p>Geld, Geld, Geld, hahahahaha. Wenn ich Geld verdienen wollte w&#228;re ich Banker geworden. Geld hab ich bei Geo, stern, Merian, DuMont, Kosmos,<br />
playboy, Waz, u.s.w. auch nicht im &#220;berma&#223; verdient. Wir kleinen Wichte wissen wie es hinter den Kulissen aussieht, beim Spiel ums Geld ist weder bei der DJV IG Medien noch bei burda suite 101 anders.  Aber solange es Spa&#223; macht, finde ich es gut jedem eine Plattform zu bieten. Ich mach nun 30 Jahre Journalismus und will mir keine Gedanken machen Gummib&#228;rchen an den Mann zu bringen oder ber&#252;hmt zu werden wie Werner H&#246;fer, der f&#252;rs liebe Geld auch Mitarbeiter der NS-Propaganda-Zeitung Das Reich wurde. Sein Text &#252;ber die Ermordnung von Pianist Karlrobert Kreiten, mag man mit auf den Weg geben. </p>
<p>„Wie unnachsichtig jedoch mit einem K&#252;nstler verfahren wird, der statt Glauben Zweifel, statt Zuversicht Verleumdung und statt Haltung Verzweiflung stiftet, ging aus einer Meldung der letzten Tage hervor, die von der strengen Bestrafung eines ehrvergessenen K&#252;nstlers berichtete. Es d&#252;rfte heute niemand Verst&#228;ndnis daf&#252;r haben, wenn einem K&#252;nstler, der fehlte, eher verziehen w&#252;rde als dem letzten gestrauchelten Volksgenossen. Das Volk fordert vielmehr, da&#223; gerade der K&#252;nstler mit seiner verfeinerten Sensibilit&#228;t und seiner weithin wirkenden Autorit&#228;t so ehrlich und tapfer seine Pflicht tut, wie jeder seiner unbekannten Kameraden aus anderen Gebieten der Arbeit. Denn gerade Prominenz verpflichtet!“   (Werner H&#246;fer 20.9.1943)</p>
<p>Also Sportsfreunde, wer schreibt der bleibt, Geld stinkt immer und die Wahrheit ist f&#252;r jeden eine andere.</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu suite101 -  zwischen Umsatzpauschale und Klickbetrug von janine</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-423</link>
		<author>janine</author>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 17:39:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=177#comment-423</guid>
					<description>Hallo zur zeit(bis November) mache ich eine Weiterbildung bei der ILS Hamburg zur Journalistin.Zuf&#228;llig bin ich auf suit101 gesto&#223;en und wollte mich da gleich anmelden.Da ich aber stutzig geworden bin wollte ich erstmal meinungen wissen und kam auf diese seite.Jetzt bin ich sehr durcheinander.F&#252;r mich soll der Journalismuss erstmal nur ne Nebent&#228;tigkeit sein.H&#228;lt das hier jemand f&#252;r sinnfoll,das ich mich dort bewerbe?Wenn nein wieso nicht?
lg janine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zur zeit(bis November) mache ich eine Weiterbildung bei der ILS Hamburg zur Journalistin.Zuf&#228;llig bin ich auf suit101 gesto&#223;en und wollte mich da gleich anmelden.Da ich aber stutzig geworden bin wollte ich erstmal meinungen wissen und kam auf diese seite.Jetzt bin ich sehr durcheinander.F&#252;r mich soll der Journalismuss erstmal nur ne Nebent&#228;tigkeit sein.H&#228;lt das hier jemand f&#252;r sinnfoll,das ich mich dort bewerbe?Wenn nein wieso nicht?<br />
lg janine</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Update zu suite101 von Albert Warnecke</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=179#comment-422</link>
		<author>Albert Warnecke</author>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 12:26:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=179#comment-422</guid>
					<description>Hallo, 
ohne eure Beitr&#228;ge zu kennen, bin ich auf ganz &#228;hnliche Zahlen gekommen. Inspriert hat mich ein Beitrag auf Carta.info dazu.

http://www.bandikutmedia.de/index.php/blog/artikel/einmal_schreiben_auf_dauer_verdienen

Lohnt alles nicht. Wenn schon kein Geld verdienen, dann bitte auf dem eigenen Blog, wo man auf die eigene Marke einzahlt und einem die Texte zu 100% geh&#246;ren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ohne eure Beitr&#228;ge zu kennen, bin ich auf ganz &#228;hnliche Zahlen gekommen. Inspriert hat mich ein Beitrag auf Carta.info dazu.</p>
<p><a href="http://www.bandikutmedia.de/index.php/blog/artikel/einmal_schreiben_auf_dauer_verdienen" rel="nofollow">http://www.bandikutmedia.de/index.php/blog/artikel/einmal_schreiben_auf_dauer_verdienen</a></p>
<p>Lohnt alles nicht. Wenn schon kein Geld verdienen, dann bitte auf dem eigenen Blog, wo man auf die eigene Marke einzahlt und einem die Texte zu 100% geh&#246;ren.</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu suite102, 103, 104&#8230; alles zum Thema Autorenmarktplatz von Mediator</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=194#comment-421</link>
		<author>Mediator</author>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:00:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=194#comment-421</guid>
					<description>Bevor ich angefangen habe, als Journalist zu arbeiten, habe ich gelegentlich f&#252;r Textbroker geschrieben. Heute ist das keine Option mehr.

Textbroker erscheint mir ein interessantes Portal f&#252;r Leute, die daran Spa&#223; haben ein paar Zeilen zu Themen zu schreiben, mit dem sie sich auskennen. Das ganze wird dann mit ein paar Euro belohnt. Die Zahlung erfolgte zuverl&#228;ssig.

F&#252;r professionelle Schreiber empfinde ich die Seite allerdings f&#252;r uninteressant. In der h&#246;chsten Sub-Profi-Kategorie (4 von 5 Sternen) gibt es 1,2 Cent pro Wort. Also zwischen 4 und 5 Euro pro Normseite. Als Profi bekommt man daf&#252;r, wenn ich richtig informiert bin runde 15 Euro. 

Das ist nat&#252;rlich unterirdisch. Wenn dann noch Recherche notwendig wird (auf die man als seri&#246;ser Journalist nie verzichten sollte), muss man als Profi schon verzweifelt sein, um da noch mitzumachen.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich Textbroker nicht daf&#252;r interessiert, als freier Journalist erbeitet. Das Profi-Honorar (von 4 Cent pro Wort) bekommt nur, wer regelm&#228;&#223;ig 4-Sterne-Texte absetzt. Da frage ich mich, welcher bedauernswerte Kollege solchen Aufwand betrieben hat.

Das Wort Abzocke ist in jedem Fall fehl am Platz, denn die Konditionen sind absolut transparent. Vor jedem Text steht, wieviel man verdienen kann. Wer sich darauf einl&#228;sst, wei&#223;, was ihn erwartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich angefangen habe, als Journalist zu arbeiten, habe ich gelegentlich f&#252;r Textbroker geschrieben. Heute ist das keine Option mehr.</p>
<p>Textbroker erscheint mir ein interessantes Portal f&#252;r Leute, die daran Spa&#223; haben ein paar Zeilen zu Themen zu schreiben, mit dem sie sich auskennen. Das ganze wird dann mit ein paar Euro belohnt. Die Zahlung erfolgte zuverl&#228;ssig.</p>
<p>F&#252;r professionelle Schreiber empfinde ich die Seite allerdings f&#252;r uninteressant. In der h&#246;chsten Sub-Profi-Kategorie (4 von 5 Sternen) gibt es 1,2 Cent pro Wort. Also zwischen 4 und 5 Euro pro Normseite. Als Profi bekommt man daf&#252;r, wenn ich richtig informiert bin runde 15 Euro. </p>
<p>Das ist nat&#252;rlich unterirdisch. Wenn dann noch Recherche notwendig wird (auf die man als seri&#246;ser Journalist nie verzichten sollte), muss man als Profi schon verzweifelt sein, um da noch mitzumachen.</p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass sich Textbroker nicht daf&#252;r interessiert, als freier Journalist erbeitet. Das Profi-Honorar (von 4 Cent pro Wort) bekommt nur, wer regelm&#228;&#223;ig 4-Sterne-Texte absetzt. Da frage ich mich, welcher bedauernswerte Kollege solchen Aufwand betrieben hat.</p>
<p>Das Wort Abzocke ist in jedem Fall fehl am Platz, denn die Konditionen sind absolut transparent. Vor jedem Text steht, wieviel man verdienen kann. Wer sich darauf einl&#228;sst, wei&#223;, was ihn erwartet.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neu: Die &#8220;Ein-Euro-GmbH&#8221; von Walter</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=256#comment-418</link>
		<author>Walter</author>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 13:41:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=256#comment-418</guid>
					<description>man, man, man,

wir k&#246;nnen doch nicht alle auf die l&#228;ngst &#252;berf&#228;llige 1-Euro-GmbH verzichten, nur weil die Linkspartei im Rahmen ihres Verfolgungswahns daran glaubt, dass m&#246;glichweise b&#246;se Kapitalisten K&#252;nstler dazu auffordern eine 1-Euro-GmbH zu gr&#252;nden. Da jeder Auftragnehmer bei den Kosten f&#252;r solche Dienstleistung auch die K&#252;nstlersozialkasse, MwSt. etc. ber&#252;cksichtigen, ist es in der Marktwirtschaft nun einmal so, dass sich der Gleichgewichtspreis exklusive Sozialkasse auf dem gleichen Niveau einpendeln wird.

Dass die linken Bef&#252;rchtungen unbegr&#252;ndet waren, ist ja nun 1 Jahr nachdem es das Gesetzt gibt auch v&#246;llig klar nur den Linken nicht.

Auf Vorteile f&#252;r die Menschen insbesondere mehr Freiheit bei den Gestaltungsm&#246;glichkeiten und Schutz vor Insolvenz wird oben leider unzureichend eingegangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>man, man, man,</p>
<p>wir k&#246;nnen doch nicht alle auf die l&#228;ngst &#252;berf&#228;llige 1-Euro-GmbH verzichten, nur weil die Linkspartei im Rahmen ihres Verfolgungswahns daran glaubt, dass m&#246;glichweise b&#246;se Kapitalisten K&#252;nstler dazu auffordern eine 1-Euro-GmbH zu gr&#252;nden. Da jeder Auftragnehmer bei den Kosten f&#252;r solche Dienstleistung auch die K&#252;nstlersozialkasse, MwSt. etc. ber&#252;cksichtigen, ist es in der Marktwirtschaft nun einmal so, dass sich der Gleichgewichtspreis exklusive Sozialkasse auf dem gleichen Niveau einpendeln wird.</p>
<p>Dass die linken Bef&#252;rchtungen unbegr&#252;ndet waren, ist ja nun 1 Jahr nachdem es das Gesetzt gibt auch v&#246;llig klar nur den Linken nicht.</p>
<p>Auf Vorteile f&#252;r die Menschen insbesondere mehr Freiheit bei den Gestaltungsm&#246;glichkeiten und Schutz vor Insolvenz wird oben leider unzureichend eingegangen.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Thema Steuer-ID: Steuernummer bleibt bei Rechnungen, trotzdem Umsatzsteuer-ID besorgen von Alkel</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=324#comment-410</link>
		<author>Alkel</author>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 18:09:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=324#comment-410</guid>
					<description>Viele glauben immer noch, dass beides Pflicht ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viele glauben immer noch, dass beides Pflicht ist.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die heile Welt von &#8220;Spiegel Online&#8221; von Konrad Lischka</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=425#comment-404</link>
		<author>Konrad Lischka</author>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 19:22:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=425#comment-404</guid>
					<description>Heute habe ich einen Text &#252;ber den Streit um Online-Anzeigenerl&#246;se, die Erschlie&#223;ung von journalistischen Online-Inhalten und Googles Rolle dabei ver&#246;ffentlicht.

Darin steht unter anderem: “Nat&#252;rlich gibt es bei so manchem Google-Produkt Probleme – mit dem Datenschutz oder dem Urheberrecht und einer marktbeherrschenden Stellung bei Online-Werbung.” Und nach vielen Tabellen, Zitaten und 8000 Zeichen Text auch: “Produktiv kann die Debatte &#252;ber ein Leistungsschutzrecht jedenfalls nur werden, wenn sie ohne Schwarz-Wei&#223;-Denken, Angstmacherei, Google-Bashing und die &#252;blichen Schuldzuweisungen gef&#252;hrt wird. Wichtige, aber offene Fragen dabei: Was ist fair use? Wie werden die Autoren beteiligt? Welches Mitspracherecht haben sie? Journalisten m&#252;ssen in dieser neuen Un&#252;bersichtlichkeit noch ihre Rollen finden und Verlage funktionierende Gesch&#228;ftsmodelle entwickeln. Dabei kann es nur helfen, die Gegebenheiten n&#252;chtern zu analysieren. Google pauschal zu einem Feindbild aufzubauen, hilft dabei kaum.”

Der DJV fasst das dann in seinem Blog so zusammen: “Die heile Welt von “Spiegel Online” -  Google ist gut. Wenn Google B&#252;cher einfach so digitalisiert und online bereit stellt, ist das gut. Wenn Google Nachrichten und Inhalte von Journalisten abgreift, ist das gut.”

Das habe ich nicht geschrieben. Ich finde dieses Freund-Feind-/, Schwarz-Wei&#223;-Denken unproduktiv. Das verhindert eine Analyse und eine echte Debatte dar&#252;ber, wie man Journalismus finanzieren kann. Die muss endlich mal gef&#252;hrt werden, denn ich will auch in zehn Jahren noch Texte lesen k&#246;nnen wie sie Economist, Spiegel, Dummy, Effilee, Monocle, FAZ und sonst wer online und offline liefern. Wie man das finanzieren kann, finde ich viel wichtiger als die Debatte dar&#252;ber, ob Google nun b&#246;se oder gut ist. Aber wenn das die Frage ist, die der DJB stellt: Es gibt wenige Dinge, die nur eins von beidem sind</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich einen Text &#252;ber den Streit um Online-Anzeigenerl&#246;se, die Erschlie&#223;ung von journalistischen Online-Inhalten und Googles Rolle dabei ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Darin steht unter anderem: “Nat&#252;rlich gibt es bei so manchem Google-Produkt Probleme – mit dem Datenschutz oder dem Urheberrecht und einer marktbeherrschenden Stellung bei Online-Werbung.” Und nach vielen Tabellen, Zitaten und 8000 Zeichen Text auch: “Produktiv kann die Debatte &#252;ber ein Leistungsschutzrecht jedenfalls nur werden, wenn sie ohne Schwarz-Wei&#223;-Denken, Angstmacherei, Google-Bashing und die &#252;blichen Schuldzuweisungen gef&#252;hrt wird. Wichtige, aber offene Fragen dabei: Was ist fair use? Wie werden die Autoren beteiligt? Welches Mitspracherecht haben sie? Journalisten m&#252;ssen in dieser neuen Un&#252;bersichtlichkeit noch ihre Rollen finden und Verlage funktionierende Gesch&#228;ftsmodelle entwickeln. Dabei kann es nur helfen, die Gegebenheiten n&#252;chtern zu analysieren. Google pauschal zu einem Feindbild aufzubauen, hilft dabei kaum.”</p>
<p>Der DJV fasst das dann in seinem Blog so zusammen: “Die heile Welt von “Spiegel Online” -  Google ist gut. Wenn Google B&#252;cher einfach so digitalisiert und online bereit stellt, ist das gut. Wenn Google Nachrichten und Inhalte von Journalisten abgreift, ist das gut.”</p>
<p>Das habe ich nicht geschrieben. Ich finde dieses Freund-Feind-/, Schwarz-Wei&#223;-Denken unproduktiv. Das verhindert eine Analyse und eine echte Debatte dar&#252;ber, wie man Journalismus finanzieren kann. Die muss endlich mal gef&#252;hrt werden, denn ich will auch in zehn Jahren noch Texte lesen k&#246;nnen wie sie Economist, Spiegel, Dummy, Effilee, Monocle, FAZ und sonst wer online und offline liefern. Wie man das finanzieren kann, finde ich viel wichtiger als die Debatte dar&#252;ber, ob Google nun b&#246;se oder gut ist. Aber wenn das die Frage ist, die der DJB stellt: Es gibt wenige Dinge, die nur eins von beidem sind</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die heile Welt von &#8220;Spiegel Online&#8221; von Konrad Lischka</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=425#comment-403</link>
		<author>Konrad Lischka</author>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 19:22:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=425#comment-403</guid>
					<description>#  Konrad Lischka am 22. 07. 09 :

Guten Tag,

vielleicht lesen Sie den Beitrag (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html) noch einmal. Da steht:

“Nat&#252;rlich gibt es bei so manchem Google-Produkt Probleme - mit dem Datenschutz (klick http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505698,00.html) oder dem Urheberrecht (klick http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,587291,00.html) und einer marktbeherrschenden Stellung bei Online-Werbung.

Und da steht auch:
“Ein echtes Problem f&#252;r Verlage ist Google allerdings auf all den M&#228;rkten, wo der Konzern nicht mehr nur Inhalte erschlie&#223;t oder vermarktet, sondern selbst Inhalte anbietet und vermarktet. Google hat in den vergangenen Jahren vieles bestritten, was dann doch eintrat (siehe Zitatesammlung unten). Inzwischen betreibt Google in den USA ein Online-Lexikon (klick http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,567777,00.html), ein mit Werbefl&#228;chen versehenes Nachrichtenportal (klick http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html), verkauft E-Books als Online-H&#228;ndler (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628080,00.html) und vermarktet Werbefl&#228;chen neben kostenlos angebotenen Buch- und Zeitschriftenseiten (klick http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,595581,00.html).”

Ach ja und auch:
“Wie Google News Redaktionen ausbeutet”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html

Klack?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#  Konrad Lischka am 22. 07. 09 :</p>
<p>Guten Tag,</p>
<p>vielleicht lesen Sie den Beitrag (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html) noch einmal. Da steht:</p>
<p>“Nat&#252;rlich gibt es bei so manchem Google-Produkt Probleme - mit dem Datenschutz (klick <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505698,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505698,00.html</a>) oder dem Urheberrecht (klick <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,587291,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,587291,00.html</a>) und einer marktbeherrschenden Stellung bei Online-Werbung.</p>
<p>Und da steht auch:<br />
“Ein echtes Problem f&#252;r Verlage ist Google allerdings auf all den M&#228;rkten, wo der Konzern nicht mehr nur Inhalte erschlie&#223;t oder vermarktet, sondern selbst Inhalte anbietet und vermarktet. Google hat in den vergangenen Jahren vieles bestritten, was dann doch eintrat (siehe Zitatesammlung unten). Inzwischen betreibt Google in den USA ein Online-Lexikon (klick <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,567777,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,567777,00.html</a>), ein mit Werbefl&#228;chen versehenes Nachrichtenportal (klick <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html</a>), verkauft E-Books als Online-H&#228;ndler (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628080,00.html) und vermarktet Werbefl&#228;chen neben kostenlos angebotenen Buch- und Zeitschriftenseiten (klick <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,595581,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,595581,00.html</a>).”</p>
<p>Ach ja und auch:<br />
“Wie Google News Redaktionen ausbeutet”<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613886,00.html</a></p>
<p>Klack?</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauer-Gesch&#228;ftsbedingungen durch Einstweilige Verf&#252;gung verboten, Schnelligkeitswettbewerb gegen Verlage? von Elmar Haltenhoff</title>
		<link>http://freie.djv-online.de/?p=421#comment-401</link>
		<author>Elmar Haltenhoff</author>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 13:07:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://freie.djv-online.de/?p=421#comment-401</guid>
					<description>Ist das dein Ernst, lieber DJV? Freelens, die tun eben einfach mal was und kommen zu Ergebnissen, w&#228;hrend Du immer nur mahnst und forderst und etwas inakzeptabel findest, wie man ja hier sehen kann: 

http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=983

Also, mach' doch auch mal was.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das dein Ernst, lieber DJV? Freelens, die tun eben einfach mal was und kommen zu Ergebnissen, w&#228;hrend Du immer nur mahnst und forderst und etwas inakzeptabel findest, wie man ja hier sehen kann: </p>
<p><a href="http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=983" rel="nofollow">http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=983</a></p>
<p>Also, mach&#8217; doch auch mal was.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
